Aktuelles


Benefizkonzert der "Gospelling Souls"

Norddeutschland und Gospel:

Geht das überhaupt? 

 

Normalerweise werden wir Nordlichter ja eher spröde und zurückhaltend beschrieben.
Dass das auch anders geht, beweisen die Gospelling Souls aus Hanerau-Hademarschen.


Gospel, Spirituals, Rock und Pop - teils auf Englisch, teils auf Deutsch - prägen das bunte Programm des knapp 60köpfigen Chores aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde.

 

Vor über 20 Jahren als ein Chor von Konfirmanden gegründet - damals noch unter dem Namen „Gospelchor Hanerau-Hademarschen“ entwickelten sich die 
„Gospelling Souls“ zu einem mehrstimmigen Chor, die von der Begleitband, den „Rythm Souls“ instrumental und auch gesanglich unterstützt werden.

 

Die Mitglieder des Chores im Alter von 15 bis 70 Jahren konnten zudem schon einige Auftritte im Ausland absolvieren. England, Schottland, Schweiz, Griechenland und die 
Vereinigten Staaten wurden bereist. 
Das Repertoire umfasst mittlerweile über 240 Stücke vom traditionellen Gospel bis hin zu aktuellen Songs von Lady Gaga und Ed Sheeran, die im unverwechselbaren Chorsound das Publikum mitgehen lassen.

Spätestens beim allseits bekannten 
„Oh Happy Day“ gibt es wohl keinen Zuschauer mehr, der nicht aufsteht und begeistert mitklatscht.

 

Die Gospelling Souls freuen sich auf das Benefizkonzert am 13. Oktober um 
18:00 Uhr in der St. Laurentii-Kirche in Itzehoe.

Wer sich vorab schon einmal über die 
Gospelling Souls informieren möchte, findet unter www.gospellingsouls.com viele Berichte, Fotos und Musik.

 

Die neueste CD-Veröffentlichung 

„Der Wert der Welt“ ist bei allen bekannten Musikportalen, wie iTunes, Amazon, Spotify und Napster zu hören.


20 Jahre ambulanter Hospizdienst im Kreis Steinburg

,,20 Jahre ambulanter Hospiz-Dienst im Kreis Steinburg sind für den Hospiz-Förder-Verein Itzehoe ein guter Anlass, dankbar auf die vergangenen zwei Jahrzehnte zurückzublicken“, sagte unser Vereinsvorsitzende Rüdiger Blaschke anlässlich der Feier dieses runden Geburtstages.

 

„Die ersten Schritte waren zwar klein, aber mutig. Lange Zeit sei es schwierig gewesen, angemessene Akzeptanz zu finden. Das ist heute ganz anders. Wir erfreuen uns inzwischen großartiger Unterstützung vieler Freunde und Förderer, ohne die unsere Arbeit überhaupt nicht denkbar wäre.“

So war denn auch der ehemalige Kirchraum von St. Klemens am Albert- Schweitzer-Ring bei dieser Feier sehr gut besetzt. Es galt nicht nur, auf 20 Jahre zurückzublicken, sondern auch Näheres zum künftigen stationären Hospiz zu erfahren, das der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) an dieser Stelle einrichten will. Gleich zu Beginn stellte Rüdiger Blaschke das Damen-Trio Samt & Saitig vor, das mit schönen Stimmen und einer guten Auswahl seines großen Repertoires den musikalischen Teil des Programms gestaltete. „Hospiz-Arbeit hat etwas mit dem Leben zu tun, deshalb werde anstelle eines Festredners die Clownin Frieda auftreten, die auf ihre Weise das Fest bereichern wird.“

Die Bundestagsabgeordneten Karin Thissen (SPD) und Mark Helfrich (CDU) sowie Landrat Torsten Wendt lobten in ihren Grußworten einstimmig die ehrenamtliche Arbeit der Sterbe- und Trauerbegleiter und drückten ihnen ihren großen Respekt aus. Das neue Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland, das am 8. Dezember 2015 in Kraft getreten ist, ermöglicht sterbenden Menschen ein würdiges und selbstbestimmtes Leben – gerade auch in ihrer letzten Lebensphase.

 

Durch die ruhige Beharrlichkeit des Hospiz-Förder-Vereins ist das erstrebte Ziel mit der Einrichtung eines stationären Hospizes in greifbare Nähe gerückt. Für den ASB sprachen der Landesvorsitzende Thomas Elvers und die stellvertretende Landesvorsitzende und Vorsitzende des Regionalverbandes Pinneberg-Steinburg, Marion Gaudlitz.

Auch sie gratulierten dem Hospiz-Förder-Verein und freuten sich, das Gebäude und das günstig gelegene Gelände von der katholischen Kirchengemeinde übernehmen zu dürfen. „Die Begleitung und das Dasein für die Menschen brauchen einen Rahmen. Dazu benötigen wir die Unterstützung der Politik des Landes, des Kreises und der Stadt“, machte Frau Marion Gaudlitz deutlich. Die Herren Gerhard Boll vom Palliativ-Care-Team und Dr. Hermann Ewald vom HPVSH schlossen sich mit ihren Grußworten an.

 

„Ich möchte allen Menschen danken, die sich im ambulanten Hospizdienst engagieren. Sie verschenken etwas, was viele Menschen scheinbar nicht mehr haben. Sie verschenken Ihre Zeit an sterbende Menschen und ihre Angehörigen. Das ist unendlich wertvoll. Sie holen die Wirklichkeit des Sterbens und des Todes in unser gesellschaftliches Selbstverständnis zurück. Wo alles und alle immer gut und effektiv funktionieren müssen, da schaffen Sie geistigen Raum dafür, dass Menschen eben Menschen mit all ihren Begrenzungen sind. Ich bin sehr froh, dass dieses Ensemble ein Ort wird, in dem Menschen Heimat finden“ sagte Pfarrer Joachim Kirchhoff als bisheriger Hausherr.

„Mit etwas Wehmut stehe ich hier, denn der Mitbegründer der Hospiz-Arbeit, Theodor Rademaker, hätte sich bestimmt auch sehr gefreut“, erinnerte Schwester Helga Rademaker an die Anfänge in Itzehoe und dem Kreis Steinburg. Sie erzählte von den Schwierigkeiten, die es am Anfang gegeben habe und Frau Heinke Martens berichtete von ihrer ersten Begleitung. Beiden wurde – als Damen der ersten Stunde – sowie an Karin Hansen für ihre langjährige Arbeit in Glückstadt ein Blumenstrauß überreicht. Es folgten einige Statements ehrenamtlicher Mitarbeiter, bevor Rüdiger Blaschke die Clownin Frieda vorstellte, die im freien Spiel sowie mit selbst inszenierten Theaterstücken in ganz Deutschland unterwegs ist. Vor allem für kranke Kinder und deren Familien sowie für alte, einsame und gesundheitlich beeinträchtigte Menschen in Senioren- und Pflegeheimen. Sie sei auf der Suche nach Gott, erklärte sie den Zuschauern, und versuche, Gott auf alle erdenkliche Weise - teils heiter, teils besinnlich - nahe zu kommen, bis sie schließlich zu der Erkenntnis gelangte, dass man Gott nicht sehen, aber in der Liebe mit ihm verbunden sein kann.

 

Den Abschluss bildete ein gemütliches Beisammensein, in dem mit viel Liebe von Anke Ramm und ihrem Team ausgestalteten Raum, mit Essen, Getränken und guten Gesprächen.

 

Wir sagen „Danke“ für das gute Miteinander, für die musikalische Gestaltung, für Worte und Gaben.

 

 

Dieter Andres, in Anlehnung eines Artikels von Erhard Trusch

Kirstin Baade, Ehrenamtliche Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes Itzehoe, mit dem DHPV-Ehrenpreis ausgezeichnet

Frau Kirstin Baade, ehrenamtlichen Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes Itzehoe, wurde im Rahmen des diesjährigen Neujahrsempfanges in Berlin mit dem Ehrenpreis des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes in der Kategorie Ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

 

Gisela Textor, Vorstandsmitglied des DHPV als Leiterin der Fachgruppe Ehrenamt, wies in ihrer Laudatio darauf hin, dass die Hospizbewegung in Deutschland durch das ehrenamtliche und bürgerschaftliche Engagement zunächst einzelner Bürger*innen entstand. Auch und gerade heute, wo sich die Hospizidee in der Gesellschaft zunehmend etabliert habe, sei die Hospizarbeit ohne Ehrenamtler nicht denkbar.

 

Frau Baade engagiere sich in besonderer Weise als Koordinatorin einer heute ca. 30-köpfigen Gruppe Ehrenamtlicher mit gut 60 abgeschlossenen Sterbebegleitungen pro Jahr und sehr großem Einzugsbereich, weit über die Kreisstadt Itzehoe hinaus, so Frau Textor. Sie betonte in diesem Zusammenhang die Vernetzung u. a. mit dem Klinikum Itzehoe und dem Palliativ-Care-Team Steinburg-Pinneberg-Dithmarschen der DRK-Schwesternschaft Itzehoe. Als wichtige Multiplikatoren der Hospizidee informiere Frau Baade in stationären Pflegeeinrichtungen, in Schulen und auf Presseanfragen. Das alles mache sie ehrenamtlich. Ab 2008 sei sie zunächst als Hospizbegleiterin tätig gewesen. Als dann 2013 die hauptamtliche Koordinatorin krankheitsbedingt dauerhaft ausfiel, hat Frau Baade die ehrenamtliche Koordination des Hospizdienstes übernommen. Ohne einschlägige Berufserfahrung hat sie die Koordination der Gruppe aufgrund ihrer Erfahrung als Hospizbegleiterin, ihrer außergewöhnlichen Motivation und ihrer persönlichen Art erfolgreich gemeistert.

 

Die Menschen, die mit ihr zu tun haben, beschreiben sie als einfühlsam, kreativ, zielstrebig und voller Energie, dabei sehr bescheiden, humorvoll und fröhlich, voller Hingabe für die Hospizarbeit und gern gesehene, kompetente und mitreißende Gesprächspartnerin auch im Rundfunk – oder kurz: als Glücksfall für das Ehrenamt und die Hospizarbeit im Besonderen. Frau Baade liege die Begleitung Sterbender bis zum Tod in der Häuslichkeit besonders am Herzen. Das Sterben im stationären Hospizes sei ihr – ganz dem hospizlichen Grundsatz „ambulant vor stationär“ verpflichtet – „Ultima Ratio“.

 

Frau Helga Rademaker-Kofen, die den Hospiz-Förder-Verein e. V. Itzehoe vor über 20 Jahren gemeinsam mit ihrem Ehemann Theodor gründete und Frau Baade zu der Ehrung begleitete, sagte: „Ich bin unendlich dankbar, dass es auch Dank Frau Baade weitergeht, dass aus dem Samenkörnchen langsam ein Baum wächst. Das zu sehen ist ein großes Geschenk.“

 

Der Vorstand des Hospiz-Förder-Vereins Itzehoe sowie alle ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des ambulanten Hospizdienstes Itzehoe freuen sich mit Kirstin Baade über die hohe Auszeichnung. Die Ehrung mache deutlich, dass wir mit unserer hospizlichen Arbeit im Kreis Steinburg auf einem sehr guten Weg sind, so der Vorsitzende Rüdiger Blaschke.

 

Abschließend dankte Frau Baade, dass sie gemeinsam mit dem Vorstand des Hospiz-Förder-Vereins Itzehoe, aber auch mit den Kolleg*innen auf Landesebene an der Entwicklung des Hospizdienstes in Schleswig-Holstein mitwirken darf. Dankbar sei sie darüber hinaus den Menschen, denen sie im Sterben oder in der Trauer begleitend nahe sein durfte. „Von ihnen habe ich viel gelernt.“ So ihr Resümee.


Der erste Spatenstich für das neue Sankt-Klemens-Hospiz des ASB ist getan.

Mitte November sollen die Arbeiten in Itzehoe-Edendorf richtig beginnen.

In den Räumen und auf dem Gelände der gleichnamigen früheren katholischen Kirche am Albert-Schweitzer-Ring hatten sich zum ersten Spatenstich zahlreiche Besucher eingefunden. Musikalisch eröffnet und später auch begleitet wurde die Feier durch Rüdiger Blaschke, Vorsitzender des Hospiz-Förder-Vereins, mit eindrucksvollen selbst geschriebenen Liedern. „Unser Ziel ist es, dass wir uns in einem Jahr zur Einweihung hier wiedertreffen“, sagte Marion Gaudlitz, Vorsitzende des ASB-Regionalverbands Pinneberg-Steinburg. Die Kosten für das gesamte Bauvorhaben seien mit rund

 

4,5 Millionen Euro veranschlagt. Das betreffe nicht nur den Neubau, sondern auch den Umbau der bereits vorhandenen Räumlichkeiten.

 

Frau Gaudlitz betonte, dass mit einem Hospiz rein wirtschaftlich betrachtet nie Gewinn erwirtschaftet werden könne. Deshalb würden auch künftig immer wieder nachhaltig Spenden benötigt werden. „Würdevolles Sterben braucht aber Zeit und Raum. Mit dem stationären Hospiz ergänzen wir die ambulante Arbeit des Hospiz-Fördervereins.“

 

Kreispräsident Peter Labendowicz bezog sich auf Artikel 1 des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das gelte nicht nur für das Leben, sondern auch für das Sterben und die Zeit danach. Schwerkranke und sterbende Menschen bräuchten Solidarität. „Heute ist ein wichtiger Tag für den Kreis Steinburg. Hier soll ein Ort zum menschenwürdigen Sterben entstehen.“ Dabei hob der Kreispräsident den unermüdlichen Einsatz der „treibenden Kräfte“ Martin Kayenburg (Präsident ASB Schleswig-Holstein), Rüdiger Blaschke und Marion Gaudlitz hervor.

 

„Wir stehen gewissermaßen mit dem Spaten in der Hand und wollen buddeln“, beschrieb Axel Schröter, Projektleiter und stellvertretender ASB-Geschäftsführer, den gegenwärtigen Stand der Dinge. Die Handwerker seien bereit. Es sei nur noch eine Kleinigkeit mit dem Bauamt abzuklären. Er rechne mit dem Beginn der Bauarbeiten voraussichtlich Mitte November. Nach den Reden folgte der symbolische Spatenstich, ausgeführt von Rüdiger Blaschke, Martin Kayenburg, Marion Gaudlitz, Axel Schröter, Itzehoes Bürgervorsteher Dr. Markus Müller und Kreispräsident Peter Labendowicz.


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